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| Glas-Flaschen versus PET-Flaschen |
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Was ist jetzt besser zur Getränkeaufbewahrung Glas oder PET?
GLAS-Flaschen Das Material Glas ist sauerstoffundurchlässig, es lagert nichts ein und ist absolut geruchsneutral.
Schmutzanteile sowie Bakterien können im Rahmen der Reinigung im Laugenbad bei 80°C bis 90°C restlos
t;span style="font-family: 'Times New Roman'; ">entfernt werden.
Die PET-Flasche
Ihr Vorteil gegenüber der klassischen Glasflasche liegt wohl vor allem in ihrem geringen Gewicht.
Das PET-Material ähnelt in seiner Beschaffenheit einem Schwamm. Es ist in geringen Mengen durchlässig
für gasförmige Stoffe wie z.B. Sauerstoff und Kohlensäure. Sauerstoff kann in geringen Dosen eindringen und ebenso die Kohlensäure entweichen.
Diese Tatsache stellt vor allem für sauerstoffempfindliche Produkte wie z.B. Fruchtsäfte ein Problem dar. Einige Vitamine reagieren im gepressten Saft auf Sauerstoff äußerst empfindlich. Das geringe Entweichen von Kohlen-säure erklärt auch das kürzere MHD gegenüber dem gleichen Produkt in Glasflasche, da die Kohlensäure ja vorrangig an der Haltbarkeitsmachung von Getränken beteiligt ist.
Aufgrund seiner schwammartigen Beschaffenheit, hat die PET-Flasche leider auch die Möglichkeit, Stoffe des Getränkes einzulagern.
In minimalen Spuren gibt die PET-Flasche Materialausdunstungen an die Getränke ab. Für einen feinen Gaumen ist dies, ab und zu, auch als „Plastikgeschmack“ wahrnehmbar.
Man erhält diese Rückmeldung vor allem von Kunden, die erst kürzlich das gleiche Produkt, statt Glas- in PET-Flaschen gekauft haben.
Die Mehrweg PET-Flasche
Mehrweg PET-Flaschen können ca. 10-15 mal wiederbefüllt werden. Ihre Reinigung ist sehr schwierig und auf-wendig, da das Material nur mit 60°C behandelt werden kann. Um ein bakteriologisch einwandfreies Ergebnis zu erhalten, ist somit viel Chemie im Einsatz. Aufgrund der Einlagerungsfähigkeit des Materials reicht diese „einfache“ Reinigung noch nicht aus. Die Mehrweg PET-Flasche durchläuft nach der optischen Kontrolle noch eine separate „Riechkontrolle“. Hierbei wird aus jeder einzelnen Flasche Luft abgesaugt, die auf ihre Atome hin untersucht wird. Hierbei wird vor allem nach gesundheitlich bedenklichen Stoffen gefahndet, die bei unsach-gemäßem Gebrauch des Kunden entstehen können. Der Kunde könnte z.B. Benzin, Terpentin oder andere Flüssigkeiten in der Flasche aufbewahrt haben und die leere Flasche würde dann, über den normalen Leergut-weg, wieder der Produktion zugeführt werden.
Diese „Riechkontrolle“ ist ein extrem sensibler Bereich, da verschiedene Materialen (die zwar nicht gesund-heitlich bedenktlich sind) nicht „erschnüffelt“ werden können, sich aber nachweislich in den Wänden der PET-Flasche einlagern.
Die Industrie sucht hier fieberhaft nach Lösungsmöglichkeiten um die Durchlässigkeit des Materials auszuschalten.
Die Einweg PET-Flasche
Einweg PET-Flaschen werden aus kleinen Rohlingen, den Preforms, für jeden Füllvorgang neu geblasen .
Sie werden nach einmaligen Gebrauch platt gedrückt, in große Quader gepresst und anschl. eingeschreddert.
Das geschredderte Material wird wieder eingeschmolzen, gewaschen und weiterverarbeitet. Ein Großteil geht nach China um zu Kleidung verarbeitet zu werden. Ca. 30% bis 40% werden mit neuem Material wieder zu Preforms verarbeitet.
Neue Materialien
Derzeit sind neue Materialien in der Entwicklung. Z.B. PLA, es wird aus Mais hergestellt und ist vollständig biologisch abbaubar. Im Augenblick ist es nur für Speiseöl im Einsatz, da auch hier noch große Probleme in der Durchlässigkeit des Materials liegen. |